"Alles andere als die Nicht-Meisterschaft wäre ja eine Katastrophe gewesen." - Thomas Strunz
 
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Jul:
30.04.2014 08:49:18
Stephan "Speedy" Kreller ist nicht mehr Teil der VfL-Mannschaft.
Jul:
18.02.2014 10:55:05
Zur neuen Spielzeit verlässt Sven den VfL in Richtung Real Lauf 09.
Admin:
11.01.2014 11:09:08
Season rollup 2014 done.

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VfL Weizenbock Blitzturnier 2006 1. VfL Weizenbock Blitzturnier 2006

Am Sonntag, den 28. Mai 2006 war es endlich soweit, denn das lang geplante Großereignis 1. VfL Weizenbock - Blitzturnier konnte endlich in die Tat umgesetzt werden. Hierzu lud man drei befreundete Hobbyligavereine, den FC Prompt Daneben, der in Fachkreisen nur Hobbyliga-Dino genannt wird, den HFC Zwieback, ein spielstarker Hobbyliganeuling und das Team von Barfuß Stacheldraht, einer der größten Konkurrenten des Veranstalters, per E-Mail ein, welche binnen kurzer Zeit ihre Chance wahrnahmen und sich dieses Event nicht entgehen ließen. Bereits innerhalb von wenigen Tagen konnte man sogleich einen festen Turnierplan entwickeln und konzentrierte sich nun in der Folgezeit auf das Beschaffen von nötigem Material. Hierzu gehörte beispielsweise das Besorgen von einer ausreichenden Menge von alkoholischen und anti-alkoholischen Getränken, sowie die Beschaffung von fünf Bierzeltgarnituren und eines Linienstreuwagens, den man eigens vom SK Heuchling, an den hier nochmals ein großer Dank für das zur Verfügung Stellen des Geräts geht, ausleihen konnte. In Eigenproduktion stellte man extra für das große Turnier eine Anzeigentafel, vier Eckfahnen und ein riesiges Banner her. Des Weiteren mussten sich die Organisatoren, Christoph Decker, Co-Trainer und Organisator des VfL Weizenbock und Julian Wagner, Cheftrainer der ersten Herrenmannschaft des Veranstalters, noch um viele Kleinigkeiten kümmern, um das Turnier zu etwas ganz Besonderem zu machen. Die lange Vorbereitung und der große Aufwand wurden dann auch gebührend belohnt. Zunächst verhalf der Wettergott dem VfL zu einem idealen Fußballwetter, welches aus einem bedeckten Himmel und einer Durchschnittstemperatur von ca. 18°C bestand. Neben einem lauen Lüftchen, das den Aufbau eines großen Pavillons behinderte, welches im Falle von Regen hätte aufgebaut werden sollen, erreichte an diesem Nachmittag kein Regentropfen den Bolzplatz am Siecherlohsteg, alias Dreykornstadion. So erwies sich das Pavillon als hinfällig und man freute sich stets darüber, dass das Wetter, welches in den Tagen zuvor und in der Zeit danach äußerst schlecht war, gehalten hatte. Schon am Vormittag um 10:00 Uhr trafen sich die Veranstalter zum Aufbau und schleppten die Bierzeltgarnituren, Getränkekästen und Kisten voll Pokalen, wichtigen Utensilien und Zubehör zum südlichen Teil des Dreykornstadions, auf dem sich, aufgrund des ergiebigen Regens der letzten Nacht, einige Pfützen gebildet hatten. Doch dies sollte die Spielfreude keineswegs schmälern. Nach dem Errichten der Eckfahnen und dem Streuen des Platzes wurde der Zuschauerbereich und die Turnierleitung eingerichtet. Hierzu erstellte man eine fünffache Sitzmöglichkeit an Bierzeltgarnituren in der altbewährten Südkurve des Stadions, um Spielern und Fans zwischen den Spielen Erholung und Ruhe zu gewähren. Nachdem alles ohne große Hektik abgeschlossen war, trafen nach und nach die ersten Spieler der angemeldeten Vereine ein. Auch einige Fans und Zuschauer pilgerten an die Spielstätte und viele vorbeiwandernde Spaziergänger staunten nicht schlecht, angesichts des professionell gestalteten Areals. Für die Verpflegung der langsam eintrudelnden Gäste und Zuschauer war sowohl im Sinne der Flüssigkeitsversorgung, die durch drei verschiedene Biersorten und drei verschiedene anti-alkoholische Getränke eine reiche Palette bot, als auch im Bereich der festen Versorgung, gedacht. So bot der VfL Weizenbock, mittels eines Shuttle-Service, der von vielen Benutzern als zu unregelmäßig kritisiert wurde, da er meist zu selten in Aktion trat, die kostenlose Chance an, sich auf Vorauskasse und frühzeitiger Bestellung Artikel einer Fastfoodkette in der näheren Umgebung direkt ans Spielfeld kommen zu lassen. Zuständig hierfür war meist Christoph Decker, der auf einem Zweirad über das ganze Turnier hinweg größere Mengen an Nahrungsmitteln an den Bolzplatz chauffierte. Dennoch war ein erfreuliches Feedback der oft hungrigen Spieler und Fans zu hören, die sich dadurch voll auf das nächste Spiel und die anderen Vereine konzentrieren konnten. Nachdem sich gegen 14:00 alle Teams mit ihren Betreuern eingefunden hatten startete Johannes Kraus, Vorstandsvorsitzender und Gründungsmitglied beim VfL Weizenbock, ein imposante Rede, mittels eines Megaphons, vor einer Zuhörermenge vor ca. 30-40 Personen. Hierbei wies er auf die Spieldauer von 20 Minuten hin, die nach zehn gespielten Minuten jedoch zum Seitenwechsel unterbrochen werden sollten. Weiterhin stellte Kraus dar, dass sich die Regeln keineswegs von denen der Laufer Hobbyliga unterscheiden werden und berichtete den gespannt lauschenden Kickern den etwas komplizierten, aber „weizenbock-gerechten“ Turnierplan. So war zunächst eine Vorrunde geplant, in der alle vier Teams einmal gegeneinander antreten sollten. Aus den Ergebnissen bilden sich dann eine Tabelle, aus der die Halbfinals entstehen werden. Durch dieses eher exotische Verfahren, in dem der Ranglisten-Erste gegen den Ranglisten-Dritten und der Zweitplatzierte gegen den Vierten der Tabelle spielte, soll vor allem Teams wieder auf die Beine geholfen werden, die in der Vorrunde mit Pech oder Unvermögen nicht unter den ersten zwei der Rangliste gekommen sind. So haben auch schwächere Teams noch nach der Vorrunde die Chance sich für das Finale zu qualifizieren und fliegen nicht schon nach drei Spielen aus dem Wettbewerb, sondern haben genauso viele Spiele, wie der spätere Turniersieger. Im ersten Eindruck möge dies für die guten Mannschaften ein Nachteil sein, doch bei genauerer Überlegung wird man erkennen, dass eine gute Ausgangslage nach der Vorrunde, in der man sich durch gute Leistung auf einem der oberen Ränge platzieren kann, entscheidend sein kann für den Einzug ins Finale. Denn als gut platzierter Verein muss man nicht gegen einen gleich starken bzw. stärkeren Gegner antreten, sondern gegen den Dritten oder Vierten der Tabelle, welches eine erhebliche Erleichterung darstellt. Des Weiteren wies Kraus, der früher Trainer der Böcke war, auf die Siegerehrung am Ende des Turniers hin und auf das Entrichten der Startgebühr in Höhe von 5 Euro, in der ein Turnierplan, ein Urkunde und ein Pokal für jede Mannschaft enthalten sind. Für die Spiele waren abwechselnd Schiedsrichter von den Vereinen geplant, was letztendlich hervorragend abgestimmt werden konnte. Zum Ende der Ansprache wünschte Kraus allen Beteiligten viel Spaß, viele Tore und viel Erfolg für die kommenden vier Stunden Fußball und eröffnete somit das erste Gruppenspiel, zwischen dem VfL Weizenbock, der sich als ein sehr gastfreundlicher und „gegnerzuvorkommend“ Gastgeber, nach dem Motto der WM (Die Welt zu Gast bei Freunden), präsentierte. Wie in der Liga auch erwies sich der Prompter FC als sehr einsatzfreudig und aggressiv, was man jedoch von allen Mannschaften des Turniers sagen kann. Oft wurde das Legalitätsmaximum von Körpereinsatz und Grätschen voll ausgenutzt um Zweikämpfe zu gewinnen, oft überhitzten die Gemüter und der Ehrgeiz, so dass die Schiedsrichter eingreifen mussten. Neben einigen Fouls, die aber nie unsportlich waren, verlief das Turnier jedoch weitestgehend fair. Einzige Ausnahme stellte David Matthis vom Barfuß Stacheldraht dar, der im Finale gegen den HFC Zwieback eine Blessur am Knöchel erfuhr, die ihn am nächsten Tag auf Krücken zwang. Der FC Prompt Daneben bestimmt weitestgehend das erste Match und Trainer Jul Brenner, schien anfangs mit seiner Standardaufstellung, die für alle fünf Partien fast gleich aussah, nichts falsch gemacht zu haben. Neben Linscher, Narrenkönig und Babba in der Abwehr sorgten Andi und Schinken im Sturm für frischen Wind. Lediglich die Torwartposition wurde während des Turniers an die fünf Mal geändert. Nach einer zielstrebigen Druckphase der „Oranjes“ erzielt der spätere Torschützenkönig Stöß aus zehn Metern die 1:0-Führung. Als das 2:0 nach einem erneuten Distanzschuss von Altmann fiel, war wie sooft die Vorentscheidung absehbar. Doch noch vor dem Seitenwechsel drückten die Böcke, die nun endlich etwas mehr für die Offensive machten, immer energischer auf das Tor von Michael Leniger, der mal wieder den Prompter hilfreich unter die Arme griff. Verdient traf Schinken zum 1:2-Anschlusstreffer und veranlasste so eine aufkeimende Hoffnung im Böcke-Team, das frenetisch von Außen angefeuert wurde. Während der Spiele war es meist die Abwehr-Recke Degga der den McDonalds-Shuttle-Service übernehmen musste, so dass alle Spieler und Fans bestens versorgt waren. Am Tisch der Turnierleitung, wo es Getränke und Informationen gab, war ebenfalls immer mindestens ein VfL-Akteur, der für alle Wünsche offen war und die Kunden gastfreundlich bediente. Im Duell zwischen dem VfL Weizenbock und dem FC Prompt Daneben bahnte sich des Weiteren eine Überraschung an, denn der VfL hatte zunehmend mehr Spielanteile und durchaus ansehnliche Chancen. Zudem stand die Abwehr gut und der Tormann der Böcke parierte nicht schlecht. Doch die Träume der VfL-Fans wurden zwei Minuten vor Spielende zerstört, als Stöß seinen zweiten Turniertreffer markierte. Im zweiten Spiel des Tages trafen der Neuling HFC Zwieback und der Barfuß Stacheldraht aufeinander. Anfangs waren beide Teams mehr mit dem gegenseitigen Abtasten beschäftigt, doch nach und nach zeigte sich auf einem sehr holprigen Rasen ein aufreizendes Spiel mit einigen Strafraumszenen. Volkmann, war es, der dann Mitte der 20 Minuten das 1:0 für den HFC machte. Die Auftaktniederlage besiegelte dann der Barfuß-Verteidiger Hermann, der nach einer steilen Zwiebacker Hereingabe, den Ball seinem eigenen Bruder, seinerzeit Torwart beim Stacheldraht, aus zwei Metern in die Maschen drückte. Nach einer kurzen Pause musste sogleich das Team um Chris Kluge, der heute ebenso fehlte wie Ingo Richter und einigen anderen Stammkräften, das Prestigeduell gegen den VfL bestreiten. Für beide Teams war natürlich ein Dreier Pflicht um noch etwas bessere Chancen auf den Einzug ins Finale zu haben. Wie gewohnt sahen die Zuschauer viel Kampf und Krampf, teilweise aber auch schön heraus gespielte Doppelpassstafetten. Abseits der offiziellen Wertung wurde von ein paar Verrückten Statistikern zudem noch eine Tunnel-Liste geführt, um das Ego einzelner Spieler in die Höhe zu Schrauben und um Ballverluste der Gegner zu provozieren, wenn man mal wieder versuchte zwanghaft seinem Gegenüber den Ball durch die Beine zu spielen. Wie gegen den HFC präsentierten sich die Barfüßer unermüdlich. Der VfL konnte jedoch äußerst gut Paroli bieten und hatte nach einem unglücklichen Gegentreffer durch Schertel zum Ende der zweiten 10-Minuten nicht mehr die Cleverness ein Unentschieden zu Erwirken, was sicherlich verdient gewesen wäre. Doch bekanntermaßen zeichnet sich die VfL-Abwehr die sicherlich am Turniertag keine schlechte Leistung bot, durch oft gravierende, aber zu entschuldigende Schnitzer aus, wie auch beim Gegentreffer zum 0:1-Endstand. Im Spitzenspiel des „2.Spieltags“ der Vorrunde trafen um 15:30 die beiden Sieger aus den ersten Partien aufeinander, um den Gruppensieger auszuspielen, der dann im Halbfinale auf den Drittplatzierten der Tabelle treffen sollte. Das Spiel war flott und schnell, der HFC profitierte von einer erhöhten Spritzigkeit und von einer sauberen Technik, während Altmeister Prompt dies durch Laufbereitschaft und Einsatzfreude ausglich. Das 1:0 von Stöß nach 13 Minuten war eine Momentaufnahme des Spiels, die sich jedoch auf Seiten des HFC’s nicht so ereignen sollte, denn der Endstand und der vorzeitige Gruppensieger stand nach 20 Minuten ohne große Überraschung fest. Ein kurioses Tor hatte die frühe Entscheidung herbeigeführt, denn Torwart Meisinger schenkte sich einen schwachen Schuss aufgrund nervöser Hände selbst ein, nachdem er den Ball nicht unter Kontrolle gebracht hatte. Wie man es erwartet hatte gab heute auch hier wieder der FCPD die Marschroute an, die am Ende mit einer überragenden Bilanz von 9:4 Toren den Turniersieg ebenfalls verdient hätten. Im letzten Vorrundenspiel der Weizenböcke traf man schlussendlich noch auf den HFC Zwieback, der durch die Niederlage um die Platzierungsfindung bemüht war. Ein Sieg würde den zweiten Rang bedeuten, den man ging davon aus das Barfuß gegen die Prompter wohl keine Chance hätte, worauf man abermals gegen den VfL ran hätte müssen. Eine Niederlage würde wesentlich erschwerte Bedingungen heraufbeschwören. Und die schlimmsten Befürchtungen schienen Realität zu werden, denn nach nur drei gespielten Minuten verwandelte Schinken seinen zweiten Treffer im laufenden Turnier. Das hatte wohl niemand so erwartet, obwohl es sich aufgrund der Böcke-Leistungen aus den ersten Spielen angedeutete hatte. Doch diese wurde so eben wieder geschmälert, als Hasselberg nur zwei Minuten nach der Führung das 1:0 kompensieren konnte. In der Folgezeit hatten vor allem die Veranstalter Glück nicht von den Blau-Weißen die nächste Niederlage einzufangen, denn der Club, dessen Markenzeichen ein deutsches Hartbrot darstellt, agierte flexibel und technisch-versiert. Zum Ende hin, als Spieler wie Ali Xander, Chris und Dschonni, durchspielen durften kam der VfL überraschenderweise auch zu mehr Chancen, die jedoch fatalerweise ausgelassen wurden. Insgesamt betrachtet konnte sich die rot-schwarzen über eine relativ stark besetzte Truppe freuen, in der neben den üblichen Stammkräften auch Engelhardt, die oben genannten Verteidiger und Andi zu finden waren. Verzichten musste man leider auf Fink, Stäbler und Demmel, der zwar kurz vorbeischaute, aber schon bald wieder zur Sanitätsarmee abziehen musste. Das 1:1 war sicherlich ein enormer Achtungserfolg, der dem HFC den dritten Platz und damit das Spiel gegen den FCPD bescherte, was zweifelsfrei das schwerste Los darstellte. Im letzen Spiel der Vorrund trafen dann noch der FC Prompt und der Barfuß Stacheldraht aufeinander. Die orange-blauen ließen es jedoch jetzt, als Gruppensieger, etwas lockerer angehen und schonten ihre Kräfte für das Halbfinale gegen die motivierte, junge HFC-Truppe. Diese Chance nahm Barfuß war und kam zu einem überraschenden 1:0-Erfolg durch das Tor von Matthis in der 12. Minute, was den grau-weißen den zweiten Platz bescherte. Wie wichtig dieser Sieg war zeigt der spätere Turnierverlauf, sicher ist nur das ein Viertplatzierter VfL Weizenbock ein wesentlich angenehmer Gegner für ein Halbfinale ist als der FCPD, auf den man bei einer Niederlage erneut gestoßen wäre. So aber scheiterte man lediglich aufgrund des Torverhältnisses am Gruppensieg, den sich Prompt Daneben, trotz der Niederlage souverän sicherte. Insgesamt konnte die Torbilanz der Barfüßer am Turniertag nicht überzeugen. Denn drei Tore in fünf Spielen sind zu wenig, auch wenn man dafür nur drei eingeschenkt bekam. Zwischen den Partien vergnügten sich die Spieler und Fans mit angenehmen Gesprächen und Musik, welche aus dem CD-Player der Turnierleitung schallte. Getränke und Fastfood-Produkte versorgten die Beteiligten und sorgten für ein gepflegtes Umfeld, das nie in Hektik oder gar Chaos auszubrechen drohte. Für den Dienst an der Anzeigtafel zeichneten sich einige Spieler und Fans aus und der Verkauf lief einigermaßen akzeptabel. Mit zunehmender Turnierdauer stieg auch die Spannung und der Nervenkitzel, was die einzelnen Partien beweisen können. Im Halbfinale trafen nun der VfL Weizenbock, der bis dato noch keinen Sieg landen konnte und Barfuß Stacheldraht aufeinander, die sich zu gleichstarken Mitfavoriten auf den Titel gemausert hatten. Das Halbfinale verlief ungefähr so wie das Vorrundenspiel, wobei der VfL von Beginn an gute Möglichkeiten herausspielte. Stets gefährlich war der Barfuß-Verein, den aber die VfL-Defensive meist im Griff hatte. Die einigermaßen torarmen Spiele sollten auch in den Halbfinals nicht torreicher werden und als sich die rot-schwarzen fünf Minuten vor Ende der Partie, bereits auf die siebenminütige Verlängerung und ein eventuelles Elfmeterschießen eingestellt hatten, kam nach einem Stellungs- und Deckungsfehler in der Abwehr Seibold frei zum Schuss. Die saubere Direktabnahme landete zum 1:0 im vandalismussicheren Tor. Von diesem Schock erholten sich die Böcke nicht mehr und stellten sich auf ein Duell gegen den HFC Zwieback im Spiel um Platz drei ein, während Barfuß Stacheldraht entgegen allen Erwartungen ins Finale einzog. Eine faustdicke Überraschung prägte die zweite Halbfinal-Begegnung. Nach einem relativ frühen Führungstor durch Hasselberg, konnte der HFC stark Paroli bieten und nur wenige orangene Möglichkeiten gestatten. Anders als im Spiel der Vorrunde wirkte der FC platter und unmotivierter, vor Allem nach dem Gegentreffer, was sich zudem in Unmut über das etwas seltsame Turniersystem äußerte. Als nach zwanzig Minuten Schiedsrichter Schmidt die Partie für beendet erklärte, war die Freude der weiß-blauen riesig. Denn niemand hatte erwartet, dass a) Zwieback in der Lage wäre den großen Meister Prompt zu besiegen und b) gegen einen vermeintlich leichten Gegner mit dem Namen Barfuß Stacheldraht im Finale zu stehen, aber logisch ist dies schon, denn die Hauptarbeit hatte man im Halbfinale leisten müssen. Für den VfL ist vor Allem Faktum c) ärgerlich und kurios zugleich, denn eigentlich hatte niemand mit einem Spiel um Platz drei UND der Beteiligung von Prompt Daneben gerechnet. Die Folgen für die Böcke, die nun mehr ihre sonst wenig einsatzbereiten Spieler auf das Feld schickten, waren verheerend. Nach dem 0:1 durch Kubiak war die Laune schnell im Keller und man rechnete sich keine Chancen mehr auf Rang drei. Der Ärger, die Enttäuschung, der Frust und der unbezwingbare Wille noch etwas zu Reißen war bei der FC Prompt-Familie nun so enorm groß, das der VfL mit dem 0:2 durch Leniger, dem 0:3 durch Stöß und dem 0:4 durch abermals Leniger noch gut bedient war. Als man aus Rache an dem exotischen Turniersystem bereits das 0:5 (Leniger) bekam, war kein Aufbäumen der Böcke mehr zu Erkennen, das konnte auch Trainer Jul Brenner, der insgesamt zufrieden sein kann mit der Leistung seiner Jungs, nicht ändern. Im Anbetracht der Tatsache, dass man zwar mit einem Torverhältnis von 3:11 aus dem Turnier hervorgeht, überrascht doch das Faktum, das man gegen den späteren Turniersieger immerhin 1:1 gespielt hatte. Den Schlusspunkt der Partie setzte der Spielertrainer der Böcke durch einen sauberen Linksstoß ins rechte untere Eck. Zum Showdown wurde die Stimmung dann auf ein Ultimo gepuscht, die Zuschauerzahl stieg auf ein Maximum an und ein Hauch von WM wehte übers Dreykornstadion, als sich beide Teams zur Champions-League-Hymne die Hände schüttelten. Im Überraschungsfinale dauerte es dann nur 30 Sekunden, ehe der HFC mit dem Tor des Tages durch Hasselberg in Führung gehen konnte. Der Ball wurde vom Anstoßpunkt über zwei Stationen direkt ins Tor getragen, ohne das ein Barfuß-Spieler eine Gegenwehr gehabt hätte. Schwer benommen, wie ein Boxer nach dem K.O.-Schlag taumelte Barfuß Stacheldraht in den restlichen 19 Minuten auf das Tor der Zwiebäcke zu, das aber nie einschlagsgefährdet war, denn die Abwehr des Hobbyliga-Primus stand souverän und man hätte durchaus Barfuß ein weiteres Tor einschenken können, hätte die Präzision mitgespielt. So aber blieb das Finale, das so niemand erwartet hätte, bis zum Ende spannend, in dem der Hobbyfussballclub Zwieback meist die Nase vorn hatte. Nach dem Abpfiff bedeutete dann das Standardergebnis des Tages den ersten Sieger eines Weizenbock-Blitzturniers. Mit Cleverness, Teamgeist und Technik überzeugte der HFC Zwieback den Veranstalter, die Gegner und die Zuschauer und kann sich nun im nächsten Jahr um die Titelverteidigung freuen. Bei der Siegerehrung, die unmittelbar nach dem Final-Spiel vollzogen wurde, erhielt der VfL Weizenbock, in Gestalt von Fabian Schmidt, als 4. Sieger, einen Pokal überreicht, genauso wie der Drittplatzierte FC Prompt Daneben, die nur noch mit vier Spielern anwesend waren, da sich die meisten bereits nach dem Spiel um Platz drei verzogen hatten. Mit großer Ehre wurde der zweite Platz und der dazugehörige Pokal der Barfüßer von Andreas Bär in Empfang genommen, was durch Julian Wagner, dem Gratulanten absolviert wurde. Johannes Kraus hielt darüber hinaus eine kurze Rede, bedankte sich bei allen Beteiligten und zeigte seine Begeisterung zu den Spielen und zu einem Turnier im kommenden Jahr, wenn der HFC Zwieback, als Titelverteidiger wahrscheinlich auch wieder ins Rennen geht. Empfänger des größten Pokals des Turniers war Hasselberg, der die entscheidenden Treffer im Halbfinale und im Finale erzielen und somit den Turniersieg für die Blau-Weißen ergattern konnte. Letzterer wurde zudem noch unter schallendem Applaus als Torschützenkönig mit drei Treffern und einer Wundertüte geehrt. Grund hierfür war das Fehlen des vierfachen Torschützen Stöß vom FC Prompt Daneben, der indirekt die Belohnung und die Auszeichnung an sich nimmt. Nach der Abschlussrede zeigte sich der HFC und der FCPD durch kurze Ansprachen, die sowohl in Form von Dankessagungen, als auch in kleinen Fangesängen präsentiert wurden, gerührt und dankbar für das tolle Turnier, an dem alle drei Mannschaften gerne wieder teilnehmen würden. Insgesamt kann die Veranstaltung sicher als voller Erfolg abgebucht werden, auch wenn man sich über den Turnierverlauf und über die Verpflegungsstrategie noch einmal Gedanken machen muss. Doch der Spaßfaktor aller Vereine wurde in einer fußball-euphorischen Zeit weiter angestachelt und hochgradig erfüllt, was sich in vielen positiven Feedbacks beweisen lässt. Ein herzliches Dankeschön geht am Schluss noch an alle Beteiligten, an alle Spieler, an alle Fans, an alle Zuschauer, für die Fairness, den Spielwitz, die Freude und den geregelten Ablauf. Ein großes Lob auch an die Aufbauer und Abbauer, an die Fahrer und die Organisatoren, ohne die dieses wunderbare Stück VfL-Weizenbock-Geschichte gar nicht möglich gewesen wäre. Bereits für die nahe Zukunft ist ein weiteres Turnier geplant, das vielleicht nächstes Jahr oder auch schon früher abgehalten wird und dann auf hoffentlich noch mehr Begeisterung stößt. In diesem Sinne, bis zum nächsten Großereignis, HABE DIE GABE!

 
 
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Division I

Team | Pkt.


1. Jonnys United |  21
2. Wurstkuchen |  13
3. Oxerwirt |  12
4. Blue Bulls |  10
5. Franconia |  9
6. THC Lauf |  4
7. Neumarkt |  3

8. Rübelrund |  2

9. Flatted Fürth |  -28
10. Prompt Daneben |  -28


Division II

Team | Pkt.


1. Notbremse |  12
2. Real Lauf |  9

3. Black Pumas |  2

4. Lok Hoobla |  2
5. Kaum Nüchtern |  -1
6. Weizenbock |  -16
7. Besiktas |  -28
8. FC Bonna |  -28


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